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Hardwaremodifikationen Hard-Mods

Beim Hardware modding handelt es sich in erster Linie um die Veränderung Bauteilspezifischer Strom und Spannungswerte um die Leistung des Rechners extrem über sein vorgeschriebenes Niveou hinaus takten zu können. Es gibt Weltweit einige Wettbewerbe welche den "schnellsten Rechner der Welt" ausfindig machen. Diese Rekord aufsteller tunen die System Leistung des PC's meist so stark das auch schon mehrere Systeme kurz nach dem erreichten Rekord förmlich in Asche aufgehen. Das heißt praktisch -> völlig übertuntes System aufbauen -> anschalten -> Versuch des Rekordes -> wenige Sekunden nach dem erhofften Rekordversuch können diese Leute das System meist in die Tonne schmeissen. Wer dieses Hobby hatt sollte also sehr viel Geld übrig haben und viel Wissen und Erfahrung besitzen.

Hard-Mods sind bspw. kleine an den richtigen Punkten eingelötete Wiederstände auf dem Mainboard oder der Grafikkarte um gewisse max Einstellungen ausszuschalten oder die Volt zahl der einzelnen Chips erhöhen zu können.

Übertakter erhöhen häufig die vCore ihrer CPUs, um höhere Taktraten zu erzielen. Dabei werden manchmal (durch Hardwaremodifikationen) sogar extreme Werte von über 2 Volt eingesetzt, was die Lebenszeit der CPU jedoch unbestritten verringert.
Eine geringe Erhöhung der vCore (um ca. 0,05-0,1V) kann allerdings auch im Normalbetrieb zu mehr Stabilität verhelfen. Allerdings sollte man stets die CPU-Temperatur im Auge behalten, da diese mit erhöhter vCore zwangsläufig ansteigt. Bei ungenügender Kühlung ist eine Erhöhung der vCore um mehr Stabilität zu erreichen also kontraproduktiv. Die vCore kann auch gesenkt werden, dies geschieht jedoch wesentlich seltener da oft die Stabilität leidet.
Moderne CPUs werden – je nach Auslastung – während des Betriebs sehr heiß. Je nach Modell und Hersteller werden pro cm² – einer Fläche kleiner als ein Fingernagel – Verlustleistungen von rund 100 Watt erreicht (Pentium 4-560). Zum Vergleich: Die 18-cm-Kochplatte eines üblichen Elektroherds erreicht gerade einmal sieben bis zehn W/cm².
CPUs dürfen aber, wie alle Halbleiter, bestimmte Betriebstemperaturen nicht überschreiten, da das zunächst zu Fehlfunktionen („Abstürze“), in extremen Fällen zur Zerstörung des Chips führt. Übliche Grenztemperaturen für den Betrieb liegen zwischen 60 °C und 90 °C. Temperaturen über etwa 125 bis 135 °C führen zu irreversiblen Schäden. Prozessoren müssen also zwingend gekühlt werden, wobei ein gewisser Sicherheitsabstand zu den vom Hersteller angegebenen Höchstwerten erstrebenswert ist.

Als Übertakten wird das Betreiben von Mikrochips außerhalb ihrer Spezifikation bezeichnet.