Wasserkühlung

 

Wassergekühlte Systeme

Wasserkühlungen werden auch in modernen PC-Systemen zur leisen und effektiven Kühlung einzelner Komponenten eingesetzt.

Dabei wird am häufigsten die CPU gekühlt. Weitere Komponenten, die in den Kühlkreislauf eingebunden werden können, sind Grafikkarten, Hauptplatinen­chipsätze, Festplatten, Netzteile, Spannungswandler und auch RAM-Bausteine.

Auch Modder welche nicht unbedingt eine Leistungssteigerung ihres Systems anstreben, sondern mehr ein auffälliges oder außergewöhnliches PC Designe aufbauen möchten, werden oft nicht auf eine Wasserkühlung verzichten, da diese sehr viele modding bezogene Vorteile mit sich bringt. Es sind beispielsweise der Beleuchtung des Wassers keine Grenzen gesetzt. Und ein schöner im UV Licht strahlender Kühlkreislauf wirkt wirklich sehr eindrucksvoll.

Für eine PC Wasserkühlung werden folgende Teile benötigt:

Kühlkörper für die zu kühlenden Teile, Schläuche (8/6mm, 10/8mm), Schlauchanschlüsse (Schraub- oder Steckverbinder), Radiator (Wärmetauscher), Ausgleichsbehälter (sorgt für luftblasenfreies System), Pumpe.

Die Einzelkomponenten der Kühlung werden zu einem Kreislauf verbunden und mit destilliertem Wasser befüllt, welches zusätzlich zum Schutz vor Korrosion, aber auch aus optischen Gründen, mit einem Wasserzusatz gemischt werden kann. Die Umwälzung des Wassers übernimmt dabei eine Pumpe, die zumeist aus dem Aquarienbereich stammt.

Wasserkühlungen für PCs sind in PC-Moddingkreisen sehr verbreitet. Mittlerweile ist ein großer Markt um Wasserkühlungen entstanden, so dass man im Internet leicht entsprechende Seiten findet, die sich näher mit der PC Wasserkühlung beschäftigen.

Fertige Wasserkühlungssets, die nur die CPU kühlen, gibt es schon ab ca. 100 Euro. Jedoch sollte man nicht nach der billigsten Lösung suchen, da man bei schlechter Qualität das Risiko eingeht, dass Teile des Kreislaufs undicht werden und austretendes Wasser die Hardware des Computers zerstört.

Die Vorteile einer Wasserkühlung sind zum einen die effektive Kühlung der Hardware mit für Modder und Overclocker wichtigem Übertaktungsspielraum der CPU durch verbesserte Wärmeabfuhr und zum anderen, dass die Kühlung fast lautlos arbeitet, da auf dem Radiator (Wärmetauscher) große, langsam drehende Lüfter eingesetzt oder auch passive Radiatoren ohne Lüfter verwendet werden können.

Nachteilig sind der erheblich größere Installationsaufwand, die vergleichsweise hohen Kosten und der Wartungsbedarf. Häufig führt der Verzicht auf den Einsatz von Gehäuselüftern dazu, dass einzelne Komponenten überhitzen, die nicht in den Kühlkreislauf einbezogen werden können.

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